Tipps & Tricks zur Vermeidung der SPAM-Einstufung von Newsletter-Nachrichten


Empfänger

  • Schreiben Sie nur Empfänger an, die Ihren Newsletter ausdrücklich wünschen und diesen auch bestellt haben.
  • Sie müssen die Permission für jeden einzelnen Empfänger nachweisen können.
  • Sofern Sie ein Anmeldeformular zu Ihrem Newsletter auf Ihrer eigenen Website verwenden, nutzen Sie dafür unbedingt das Double Opt-In Verfahren.
  • Schreiben Sie keine Empfänger an, die sich bereits von Ihrem Newsletter abgemeldet haben.
  • Schreiben Sie keine Empfänger an, die Sie irgendwo in den Weiten des WWW gekauft oder anderweitig gesammelt haben.


Betreff / Antwort-Email-Adresse / Absendename

In der Betreffzeile liegt die höchste Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter als Spam eingestuft wird. Selbst wenn Ihr Newsletter nicht als Spam eingestuft wird, ist die Betreffzeile ausschlaggebend dafür, ob Ihre Empfänger Ihren Newsletter lesen, oder nicht. Die Wahl einer passenden Betreffzeileist daher äußerst relevant. Anschließend finden Sie Tipps für Ihre Betreffzeile.

  • Fügen Sie als Absender einen eindeutigen Namen (z.b. Ihre Firma) ein und nicht nur eine E-Mail-Adresse!
  • Vermeiden Sie für die Antwort-Email-Adresse Begriffe wie „Nicht-Antworten@“ oder „Do-Not-Reply@“.
  • Verwenden Sie für die Antwort-Email-Adresse eine E-Mail Adresse, die auch wirklich existiert.
  • Wählen Sie Ihre Betreffzeile so, dass jeder Empfänger sofort weiß, von wem der Newsletter kommt und was ihn im Newsletter erwartet.
  • Wählen Sie Ihre Betreffzeile so, dass sie für Ihre Zielgruppe auch wirklich relevant ist.
  • Vermeiden Sie unbedingt typische Spam-Wörter. Statt „Jetzt komplett kostenlos“ schreiben Sie lieber „Wir haben unsere Konditionen zu Ihrem Vorteil geändert“.
  • Vermeiden Sie die übermäßige Verwendung von Punktierungen wie !!! oder ???
  • Verwenden Sie keine Kraftausdrücke.
  • Verwenden Sie nicht das Wort „Test
  • VERMEIDEN SIE GROßSCHREIBUNG.
  • Verwenden Sie keine Zahlen im Betreff.
  • Verwenden nicht zu viele Zahlen im Betreff (z.B. eine Kundennummer wie 282736152)
  • Verwenden Sie die Sprache im Betreff, die der Empfänger auch spricht (Mailings an deutsche Empfänger sollten auch einen deutschen Betreff beinhalten).



Inhalt der Nachricht (Body)

  • Verwenden Sie auch hier keine spamverdächtigen Worte. Manche Ausdrücke, die auf den ersten Blick gar nicht nach Spam aussehen, können zu Problemen führen. Schon alleine die Aufforderung „Klicken Sie hier“, „Einmalige Gelegenheit“, „KOSTENLOS“, „Jetzt handeln“ „Test“ oder „Nicht löschen“, kann dazu führen, dass Ihr Newsletter im Spamfilter landet. Suchen Sie im Internet nach weiteren typischen Spam Begriffen.
  • Verwenden Sie keine übermäßige Anzahl von Ausrufezeichen (!!!!!) oder Fragezeichen (?????)
  • Versuchen Sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bild und Text zu erreichen. Versenden Sie nicht nur ein oder mehrere Bilder als Newsletter. Genau das machen nämlich Spammer. Spamfilter können Bilder nicht lesen und gehen dann davon aus, dass Sie versuchen sie auszutricksen.
  • Vermeiden Sie hellrote oder hellgrüne Textformatierungen.
  • Verwenden Sie nicht mehrmals die gleichen Textblöcke.
  • Versenden Sie keinen Newsletter an Unsubscribed-Empfänger (die sich bereits abgemeldet) haben.
  • Vermeiden Sie mehrsprachige Textblöcke (z.B. Deutschen UND englischen Text).
  • Stellen Sie sicher, dass die Sprache der Empfänger der Sprache des empfangenden E-Mail Programms entspricht. (Sie versenden z.B. einen englischen Newsletter an einen deutschen Googlemail Account). Versenden Sie somit keinen Newsletter mit mehrsprachigem Inhalt.
  • Stellen Sie sicher, dass  das HTML-Mailing einen sauberen und validen Quellcode hat.
  • Nicht Buchstaben durch Zahlen nicht ersetzen (z.B. H3LLO).
  • Vermeiden Sie versteckte Texte (z.B. weißer Text auf weißem Hintergrund) in Ihren Newsletter.
  • Fügen Sie eine aussagekräftige Plaintext-Nachricht für Ihren Newsletter hinzu. Machen Sie sich die Mühe, die wichtigsten Inhalte Ihres Newsletters auch als Plaintext zur Verfügung zu stellen.
  • Achten Sie darauf, keine Links in Ihren Newsletter einzubauen, die möglicherweise auf einer Blacklist stehen.
  • Vermeiden Sie ungültige Hyperlinks/URL-Verlinkungen im Newsletter, die nicht erreichbar sind.
  • Fügen Sie einen klar definierten Abmeldelink in Ihren Newsletter ein.
  • Fügen Sie ein ausführliches Impressum in Ihren Newsletter ein.
  • Vermeiden Sie ungültige Inhalte wie JavaScript, Videos oder iFrames.
  • Verwenden Sie die Sprache, die Ihre Empfänger auch sprechen (Deutsche Empfänger sollte auch mit deutschen Inhalten angeschrieben werden).